Widerspruch gegen Street View online einlegen

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Ab sofort kann man Google Street View online widersprechen.

Auf der Seite http://www.google.de/streetview wurde nun der Button „Unkenntlichmachung beantragen“ eingefügt.

Dieser linkt auf den Online-Prozess zur Beantragung der Unkenntlichmachung bei Google Street View.Auf der Seite wo man letztlich landet muss man dann auf Google Maps sein Haus per Adresseingabe finden und markieren.
Eigentlich denkt man, dass das reichen muss. Aber Google wäre nicht Google, wenn es nicht versuchen würde weitere Daten von uns zu erhaschen.

So muss man, wie auf dem Screenshot erkennbar , sein Heim recht genau beschreiben.
Es könnte ja nämlich sein, dass ein Google-Mitarbeiter am Ende das falsche Haus aus Street View entfernt.
Man möge sich mal die Folgen vorstellen!  Da ist ja bis hin zu Ausschreitungen alles möglich! 😉

Spaß bei Seite. Es werden einem Beispiele vorgegeben wie man sein Haus beschreiben soll.
Welches Dach, welche Bepflanzung im Garten, wie viele Fenster im Haus usw. Da kommt man automatisch gleich ins Grübeln und fragt sich was Google jetzt mit diesen Informationen wieder anfangen kann. (Nur zur Identifizierung des richtigen Hauses kann es nicht sein. Google kennt doch jede Hausnummer bereits!)
Also bekomme ich wohl zukünftig Werbung vom Pflanzen Kölle eingeblendet oder zugeschickt, wenn ich reinschreibe, dass ich einen Teich, zwei Apfelbäume und eine Thujen-Hecke im Garten habe?

Wenn man den Online-Prozess des Widerspruchs durchlaufen hat wird man aufgeklärt, dass man nun Post von Google mit einem Verifizierungscode bekommt, den man dann wiederum auf einer Webseite bis zum 06.10.2010 eingeben muss.
Alle Bundesbürger, die nicht zu den 20 „Starter-Städten“ gehören, dürfen übrigens den Verifizierungscode bis Ende des Jahres eingeben.
Wahrscheinlich sind mit den 20 Städten die lukrativen Regionen abgedeckt und der Rest der Republik dann mehr oder minder uninteressant.

Letztlich muss jeder für sich entscheiden was er davon hält. Man muss nur bedenken, dass Google ein Vermögen für diesen Service ausgibt und das sicher nicht um uns einen Gefallen zu tun. Unsere Spuren im Netz werden auf Schritt und Tritt mit Cookies verfolgt und systematisch ausgewertet.
Böse Zungen behaupten, dass Die DDR mit solchen Möglichkeiten nie zu Grunde gegangen wäre. 😉

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